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Neville Brody
studierte Graphikdesign am London College of Printing und war danach intensiv in die Independent Musikszene der frühen Achtziger involviert. Diese Erfahrungen konnte er dann zwischen 1981 und 1986 auch im kommerziellen Bereich verwenden und zwar für »The Face«, wo er mit Typographie experimentierte, einem Feld, das er bis dahin gemieden hatte. 1987 gründete Brody sein eigenes Londoner Studio. Aufträgen vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin, Men's Bigi und von Parco aus Japan und des Briefmarkendesigns für die Niederländische PTT folgten zwei große Graphikprojekte für das Fernsehen - den deutschen Kabelkanal Premiere und das Österreichische Staatsfernsehen ORF. 1990 gründete er zusammen mit Stuart Jensen FontWorks und wurde Direktor von FontShop International, wo er eine Zeitschrift für experimentelle Schrift, FUSE, aus der Taufe hob. In Österreich eröffnete er die Design-for-Television-Firma DMC; in Japan arbeitet er eng mit CD-ROM Publishers Digitalogue zusammen.
Brodys Arbeit konzentriert sich jetzt auf die Entwicklung einer neuen, visuellen Sprache, die die Bedeutung des elektronischen Designs für die Kommunikation untersucht und hierüber einen Dialog herstellt. |
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