DURCH DAS PROGRAMM FÜHREN:
Erik Spiekermann
Joachim Peters
Heide Hackenberg

SPRECHER:
Jeremy Abbett / David Linderman
Jim Avignon
Ed Benguiat
Prof. Bazon Brock
Neville Brody
Irma Boom
Anne Burdick
Elliott Peter Earls
Mario Garcia
Verena Gerlach & Wim Westerveld
Georg Herrnleben
Moritz Hunzinger
Louisa Hutton (Sauerbruch und Hutton)
Mike Meiré / Horst Moser
Ralf Meier / Reinhard Marscha
Walter Pamminger
David Peters
Platz Wien
Hugo Puttaert
Jim Rakete
Stefan Sagmeister
Robert Schäfer
Gertrud Schrenk / Christa Sturm
Carlos Segura
Gerard Unger
Timm Ulrichs
Underware
Herbert Winkler

Extra-TYPO-2000-Botschaft:
Günter Gerhard Lange

Neville Brody

studierte Graphikdesign am London College of Printing und war danach intensiv in die Independent Musikszene der frühen Achtziger involviert. Diese Erfahrungen konnte er dann zwischen 1981 und 1986 auch im kommerziellen Bereich verwenden und zwar für »The Face«, wo er mit Typographie experimentierte, einem Feld, das er bis dahin gemieden hatte. 1987 gründete Brody sein eigenes Londoner Studio. Aufträgen vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin, Men's Bigi und von Parco aus Japan und des Briefmarkendesigns für die Niederländische PTT folgten zwei große Graphikprojekte für das Fernsehen - den deutschen Kabelkanal Premiere und das Österreichische Staatsfernsehen ORF. 1990 gründete er zusammen mit Stuart Jensen FontWorks und wurde Direktor von FontShop International, wo er eine Zeitschrift für experimentelle Schrift, FUSE, aus der Taufe hob. In Österreich eröffnete er die Design-for-Television-Firma DMC; in Japan arbeitet er eng mit CD-ROM Publishers Digitalogue zusammen.

Brodys Arbeit konzentriert sich jetzt auf die Entwicklung einer neuen, visuellen Sprache, die die Bedeutung des elektronischen Designs für die Kommunikation untersucht und hierüber einen Dialog herstellt.