Lesen Sie die vielen Dokumentationen der Vorträge:
 
 
Eindrücke von der TYPO Berlin 2009:
 

TYPO Berlin Panel

Aufbruch oder Resignation:

Die Zukunft des deutschen Kommunikationsdesigns
 

Nie war Kommunikationsdesign so gefragt wie heute. Doch Crowdsourcing, unlautere Ausschreibungen und unbezahlte Pitches zeugen von Geringschätzung der Leistung – gemessen am Nutzen für Wirtschaft, Kultur und Behörden. Was läuft schief im Designland?

Der Wettbewerb für die neue Wort-Bildmarke der Stadt Cottbus brachte Anfang 2009 das Fass zum Überlaufen: unfaire Ausschreibung, dubiose Entscheidung, unbrauchbares Ergebnis. Führende Designer fragten sich daraufhin in Blogs und Medien, warum ihre Arbeit seit Jahren von Missverständnissen begleitet ist. Einerseits rühmen sich Industrie und Behörden zunehmend ihrer Designkompetenz, auf der anderen Seite fehlt viel zu oft der Mut für ein professionelles Kommunikations-, Werbe- und Informationsdesign. Und wenn mal ein gelungenes Designprojekt von sich reden macht, taucht sofort die Frage nach (ungerechtfertigten) Kosten auf.

Der Ruf nach einer Designkammer erklang und gleichzeitig die Frage: Was würde eine weitere Interessenvertretung bewirken? Mehr Annerkennung der Branche als wirtschaftlich tragfähiger Dienstleistungszweig? Verbindliche Preislisten für Designleistungen? Qualifizierungsmaßstäbe für den Beruf?

Die TYPO Berlin versucht mit einem 3-stündigen Programmblock diese Fragen zu erörtern. In 3 Veranstaltungen präsentieren 9 Gäste ihre Positionen. Einleitend werden die jeweiligen Standpunkte mittels Pecha Kucha präsentiert. In der anschließenden Podiumsdiskussion tauschen sich die Referenten direkt aus. Abschließend gibt es im »Café Global« des Haus der Kulturen der Welt Gelegenheit zum Gedankenaustausch im kleineren Kreis.
 
 
 

TYPO Berlin Panel: Die Termine

Pecha Kucha

Freitag
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14:00
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Show
 
9 Redner legen mit ihren Kurzpräsentationen den inhaltlichen Grundstein für die anschließende Podiumsdiskussion.

Pecha Kucha ist eine schnelle Präsentationsform, bei der zum mündlichen Vortrag 20 Folien à 20 Sekunden gezeigt werden. Die Gesamtdauer des Vortrags beträgt damit 6 Minuten 40 Sekunden. Der Vorteil dieser Technik liegen in der Aneinanderreihung mehrerer Präsentation – die Alternative zu  langatmigen Vorträgen und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden (»death by powerpoint« syndrome).


 

Podium

Freitag
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15:00
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Show
 
Die Show-Bühne wird ab 15:00 Uhr vom Präsentationsforum zum Diskussionspodium. Im Pecha Kucha erhobene Thesen und Fakten zur Problematik und Zukunft der deutschen Grafikdesignbranche werden vertieft und diskutiert.
Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Jürgen Siebert, kreativer Kopf bei FontShop Deutschland, Fontblog-Publizist und Initiator des 1. TYPO Berlin-Panels.
 

Open Stage

Freitag
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16:00
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Stage
 
Noch nicht alles gesagt? Fragen, Ideen, Anregungen? Auf der Stage gibt es die Möglichkeit die Diskussion im kleineren Rahmen fortzusetzen.
 

Open Stage

Freitag
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17:00
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Stage
 
Noch nicht alles gesagt? Fragen, Ideen, Anregungen? Auf der Stage gibt es die Möglichkeit die Diskussion im kleineren Rahmen fortzusetzen.